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01.06.2005
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Oliver
Plunkett
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wurde 1625 in
Loughcrew in Irland geboren und verbrachte seine Jugend in der Zeit der
härtesten Katholikenverfolgung. Mit 16 Jahren reiste er nach
Rom, um sich dort
auf den Dienst eines Missionars vorzubereiten. 1669 ernannte ihn Papst
Clemens
XI. zum Erzbischof von Armagh und Primas von Irland. Bis zu seiner
Verhaftung
im Jahr 1679 baute er unter unsäglichen Mühen und
Entbehrungen die Seelsorge in
Irland wieder auf. Da sich kein Gericht fand, das bereit gewesen
wäre, ihn
wegen Hochverrates zu verurteilen, wurde er rechtswidrig nach London
verschleppt, dort zum Tode verurteilt und aufs grausamste hingerichtet.
Aus den
Prozessakten geht hervor, dass er um seines Glaubens und um die Treue
zum Papst
willen den Martyrertod erlitt.
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1663 kam durch seinen Freund und
Mitgefangenen, den späteren
Abt Corker, der Leichnam nach Lamspringe. Dorthin waren schon 40 Jahre
vorher
englische Benediktiner geflüchtet und hatten in der Abtei eine
neue Heimstatt
gefunden.
200 Jahre ruhte Oliver Plunkett dort in der Krypta. 1883
wurden seine Gebeine in der Vorbereitung auf die Seligsprechung (1920)
aus dem
Grab genommen. Von seinen Reliquien kam sein Haupt nach Drogheda in
Irland, ein
Teil von ihnen nach Downside in England. Einige Reliquien blieben in
Lamspringe.
Sein Grab ist zu einer Stätte der Verehrung geworden. Ein
neuer
Schrein birgt die Reliquien und hat bei der Erneuerung der
Klosterkirche von
Lamspringe unter dem Altar seine Aufstellung gefunden.
In der norddeutschen Diaspora gibt es dieses Martyrergrab.
Oliver Plunkett stammt aus kernkatholischem Land. Aber er hat
grausamste
Diasporanot durchlitten.
Als Bote des Friedens und der Versöhnung ist er zehn Jahre
lang durch seine Heimat Irland gezogen.
Oliver Plunkett wurde am 12. Oktober 1975
heilig gesprochen.
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Jährlich, am letzten
Samstag im August, bitten Gläubige bei
der Bistumswallfahrt an seinem Schrein in Lamspringe für alle,
die in der
Glaubensbewährung unserer Tage stehen.
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